Aktuelles Was ist los ?

Info zum Jahr 2026

Unsere Fenja wurde gedeckt, ob es geklappt hat steht noch nicht fest. Wir sind gespannt ob es geklappt hat mit unserem letzten Wurf.

Wir sind hier jetzt richtig angekommen und fühlen uns haviwohl. Unsere Bande liebt den Garten und je nach Wetter ist sie stundenlang draußen,  egal ob Sommer oder Winter,  Sonne oder Schnee nur Nässe und extreme Kälte verhindert es ein wenig.

Der Herbst beginnt, überall gibts was zu ernten.

Hier unsere ersten Kartoffeln dieses Jahr.

 

Von unserem Holzhaus wir das schadhafte Dach gerichtet und dieses Jahr kommt noch eine Splitwärmepumpe ins Haus.

Unseren Wauzis gehts gut, sie sind viel unterwegs und leider ist die Rudelstellung immer noch nicht ganz geklärt, wir arbeiten dran.

 

Den folgenden Text gefunden und vieles davon gewusst, aber nicht alles daher denke ich, sollten noch mehr lesen, die Tiere halten.

Thema: Tierkliniken…

Text von Angela Schmalfeld

Brisantes Thema…ein Schelm, wer Böses dabei denkt….

Wusstet ihr, dass viele große Tierkliniken und -praxen inzwischen zu internationalen Tierfutter- und Konsumgüterkonzernen oder Finanzinvestoren gehören?

Bekannte Beispiele sind AniCura (gehört zu Mars, Inc., dem Hersteller von Marken wie Pedigree oder Whiskas) sowie IVC Evidensia (an der unter anderem Nestlé beteiligt ist). Neben diesen Konzernen kaufen auch reine Private-Equity-Finanzinvestoren viele unabhängige Praxen auf.

Hintergründe der Entwicklung

1. Nachfolgemangel
Viele Praxisinhaber sind 60+. Und es gibt schlicht zu wenige, die übernehmen wollen. Landpraxen sind besonders betroffen. Ergebnis: Die Praxis wird statt an einen Kollegen an eine Tierarzt-Kette verkauft. In Städten heißt das oft: Die Praxis verschwindet komplett.

2. Wirtschaftliches Risiko
Eine eigene Praxis zu kaufen kostet 300.000 – 800.000€. Dazu Personal, Miete, Geräte, 24h-Bereitschaft.
Viele junge Tierärzte sagen: „Lieber 60h/Woche angestellt, festes Gehalt, keine Haftung, keine Bankkredite“. Verständlich. Die Work-Life-Balance ist als Angestellter einfach besser.

3. Konzern-Synergien
Hier kommen die großen Player: Anicura, IVC Evidensia, VetoVita etc.
Vorteil für Verkäufer: Sofortiger Verkauf, guter Preis, kein Nachfolger-Stress.
Vorteil für Konzerne: Sie kaufen die Praxis + verkaufen darüber direkt ihr Futter, Medikamente, Versicherungen. „One-Stop-Shop“. Plus: Einkaufsvorteile bei Geräten und Labor.

Was bedeutet das für Tierhalter?
Pro Kette: Längere Öffnungszeiten, Spezialisten unter einem Dach, moderne Geräte, Notdienst besser organisiert
Contra Kette: Weniger persönliche Bindung, Verdacht auf „Up-Selling“ bei Futter/Medikamenten, Preissteigerungen

Was bedeutet das für Tierärzte?
Pro Kette: Kein Unternehmerrisiko, Weiterbildung, geregelte Dienste
Contra Kette: Vorgaben von „oben“, Umsatzdruck, weniger Entscheidungsfreiheit

Die Tierärztekammern schlagen Alarm, weil wir auf dem Land sonst bald Versorgungslücken haben.

Die „Futter-Giganten“ sind mittlerweile auch zu den größten Klinik-Betreibern in Deutschland geworden. Absicht ist, dass man es im Alltag nicht merkt.

*Die 2 großen Player in DE*

*1. Mars Inc. → AniCura Germany Holding GmbH*
*Was Mars sonst macht*: M&M’s, Snickers, Pedigree, Whiskas, Royal Canin, Banfield
*Übernahme*: 2018 komplett von der schwedischen AniCura
*Standorte DE*: 65+ Kliniken & Praxen
*Beispiele*: Haar, Stuttgart, Hannover, Weingarten, Egelsbach gehören alle dazu
*Logik*: Vom Futter direkt zur Behandlung. Royal Canin Diätfutter wird dann direkt in der eigenen Klinik verkauft/empfohlen.

*2. Nestlé → Minderheitsbeteiligung an IVC Evidensia*
*Was Nestlé sonst macht*: Purina PetCare mit Felix, Gourmet, ProPlan
*Konstrukt*: Nestlé hält ca. 20% an IVC Evidensia, der Rest gehört Finanzinvestor EQT
*Standorte DE*: 60+ Standorte
Beispiel: Tierklinik Hofheim 2022 übernommen – da gab’s richtig Proteste wegen Preisen. Norderstedt gehört auch dazu.
*Logik*: Selbes Spiel. Purina Futter + Klinik + Versicherung + Labor alles aus einer Hand.

*Woran erkennt man es wirklich?*
Am Namen erkennt man es nicht. „Tierklinik Haar“ klingt nicht nach Mars.
*Check: Impressum auf der Website*
Steht dort AniCura Germany Holding GmbH oder IVC Evidensia Deutschland GmbH → gehört zum Konzern.

*Warum machen die das?*
1. *Vertikale Integration*: Futter → Diagnose → Behandlung → Nachsorge-Futter. Der gesamte „Pet-Care-Kreislauf“ in einer Hand
2. *Daten*: Die Kliniken liefern den Konzernen super Infos: Welche Krankheiten, welches Futter wird bei welcher Krankheit verkauft
3. *Skaleneffekte*: Zentraleinkauf, eigenes Labor, eigene Fortbildungen = günstiger

Die Diskussion dazu
*Kritik*: Verdacht auf Bevorzugung von Eigenmarken-Futter, Preisdruck, Standardisierung, weniger Entscheidungsfreiheit für Tierärzte
*Pro*: Investition in Geräte, 24h-Notdienst, Spezialisten, Nachfolge gesichert die sonst dichtgemacht hätte

Die Bundestierärztekammer fordert deshalb mehr Transparenzpflicht. Viele Tierhalter würden gern wissen wem „ihre“ Praxis gehört.

Und die Versicherer profitieren massiv davon…. die Tierhalter zahlen die Zeche.

Die Konzerne + Versicherer spielen sich gerade gegenseitig die Bälle zu.

So profitieren die Versicherer von AniCura & IVC Evidensia

*1. Höhere Rechnungen = Höhere Beiträge*
Kettenkliniken investieren in MRT, CT, Spezialisten. Das ist gut für die Versorgung, aber teuer.
Durchschnittliche Rechnung in einer Großklinik: 800-3000€
Durchschnittliche Rechnung in Einzelpraxis: 150-400€
→ Höhere Rechnungen = Versicherer können höhere Beiträge begründen. „Wir müssen ja die Kosten decken“

*2. Standardisierung = Bessere Kalkulation*
In Ketten wird nach Protokoll behandelt. Für Versicherer heißt das: weniger „Wildwuchs“ bei Diagnostik.
Sie können viel genauer ausrechnen: „OP Kreuzband = 2200€ bei AniCura“. Das Risiko wird berechenbarer.

*3. Direktverträge & Kooperationen*
Einige Versicherer arbeiten schon mit AniCura/IVC zusammen:
– *Direktabrechnung*: Du zahlst nichts vor, Klinik rechnet direkt mit Versicherung ab
– *Vorzugs-Kliniken*: Bei Behandlung dort gibt es weniger Selbstbeteiligung
– *Daten*: Die Ketten liefern den Versicherern anonymisierte Daten: „Wie oft kommt Magendrehung bei Dogge vor“. Damit werden Tarife noch feiner kalkuliert

*4. Das Geschäftsmodell „Angst + Sicherheit“*
Je mehr Konzerne übernehmen und je teurer die Medizin wird, desto mehr Leute denken: „Ohne Versicherung kann ich mir das nicht leisten“.
Resultat: Abschlusszahlen für Tierversicherungen sind in DE in den letzten 5 Jahren um ca. 20-30% gestiegen.

*Die Kehrseite für dich als Tierhalter*
1. *Prämien steigen*: 2023-2025 sind OP-Versicherungen um 15-25% teurer geworden. Grund: „gestiegene Behandlungskosten“
2. *Doppelte Profite*: Mars/Nestlé verdienen am Futter, an der Klinik, UND indirekt an der Versicherung weil mehr Leute eine brauchen
3. *Weniger Wahlfreiheit*: Wenn dein Versicherer mit AniCura einen Deal hat, wirst du dorthin „gelotst“

*Wer profitiert NICHT?*
Die freien Praxen. Die können mit den Ketten preislich nicht mithalten und bei Direktabrechnung oft nicht mitmachen.

*Fazit*: Es entsteht ein geschlossenes System:
Futterkonzern → Kauft Klinik → Klinik wird teurer → Versicherung wird attraktiver → Versicherung schickt Patienten zur Klinik → Klinik verkauft Futter des Konzerns

Ein Kreis der sich selbst befeuert.

Habt ihr selbst eine Tier-OP-Versicherung und gemerkt dass die Beiträge hochgehen?
Oder überlegst du gerade eine abzuschließen wegen der teureren Kliniken? Merkt ihr, wie die Versicherer mit immer mehr Angstdruck neue „Kunden werben“???

Man kann es nicht oft genug erwähnen…werdet soweit wie möglich autark. Lernt, wie ihr alternativ therapieren könnt. Die Kosten werden sonst explodieren, denn es steckt ein System dahinter.

 

Fotogrüsse ehem Welpen

Quiara wird leider immer noch vermisst.


Da unsere Hunde sehr gerne Panys gefressen  haben  hatten wir das öfter gegeben,  sind aber immer mehr davon abgekommen, bes auch weil die Rezeptur sich geändert hat zum Anfang.letztlich muss jeder selber wissen was er füttert und vor allem was seine Hunde mögen. Hauptfutter ist aber Rinti bei uns und Platinum als Trockenfutter.

Wir haben auf FB eine Seite ins Leben gerufen, diese kann man sich nun auch ohne User bei FB zu sein nutzen und bekommt alle Infos mit .

Noch eine wichtige Information zu uns und unserer Zucht. Von 2009 bis  einem Hundezuchtverein, 2025 haben wir uns von diesem getrennt und sind nun Mitglied im HVD .

Es ändert sich für die Käufer nichts, es gibt weiter eine Ahnentafel ( finde diese sogar schöner und hochwertiger). Insgesamt werden wir aber wenn Amy und Fenja in Zuchtrente gehen  ( ca 2026/27) unsere Zucht einstellen. 

lieben Gruß aus Erlenmoos

Kerstin,Moni und alles was hier so kreucht und fleucht.