Update
Mai 2017



Tierhomöopathin :
Spezialisierung  auf Tierhomöopathie unter Einbeziehung der Tierpsychologie:

2012 beginnt für mich die interessante Reise auf dem Weg zum Tierhomöopathen. Schon seit Jahren beschäftige ich mich viel mit dieser Heilmethode, aber bisher war alles angelesen. Im Februar 2012 besuche ich ein Wochenende für Tierheilpraktiker und dann noch einen Kurs der sich über viele Unterrichtsstunden hinzieht mit abschließender Prüfung. Ich möchte einfach noch gezielter Homöopathie anwenden und den Tieren helfen können.

Von den angewendeten Therapiemethoden der Heilpraktiker ist die Homöopathie eine schon sehr lange und effektive angewandte Methode. Fast gleichzeit wie in der Humanmedizin vor 200 Jahren wurde die Homöopathie angewendet.
Im Vergleich zum normalen Tierheilpraktiker wird hier die Homöopathie intensiv genutzt und ganzheitlich angewendet.
Jeder wird hier seine Methode finden um ans Ziel zu kommen, bei uns ist es eben die Homöopahtie.

Wichitg ist bei der Homöopathie auch, dass man sich ganz auf seinen Patienten einlässt und so auch die Psychologie voll und ganz zum Tragen kommt.

Nur wer sich in die Tierpsychologie einlässt kann auch als Tierhomöopath Erfolge erziehen. Neben den klassischen Symptome werden auch immer die Verhaltenssymptome beobachtet und ausgewertet und in die Behandlung mit einbezogen und als Gefühlsymptome sogar sehr stark gewertet.

Für mich ist sehr hilfreich, dass ich durch meine Ausbildung zur Erzieherin Grundlagen in der Psychologie habe, die ich nur auf die Tiere umwidmen muss. Verhaltensauffälligkeiten müssen erkannt werden um sie angehen zu können und manchmal kommt man damit viel weiter, als nur die rein klinischen Symptome zu behandeln. Wichtig ist den Halter und seine Beziehung zum Tier mit einzubeziehen.

Anhand eines Beispiels möchte ich das etwas verdeutlichen.
Ein Tier zeigt eine Lahmheit an einem Bein. Nun gilt zu klären, hat das nun körperliche oder seelische Ursachen, also ist Schmerz der Auslöser oder z.B. das Erlangen von Aufmerksamkeit der Auslöser dieser Lahmheit. Meist kommen Tiere zum Homöopathen, die schon durchterapiert sind und Diagnosen gestellt sind. Hier kann nun der Homöopath anknüpfen und damit ganz erstaunliche Erfolge erzielen.
 
In der Anamnese in enger Zusammenarbeit mit dem Halter werden die Symptome festgelegt die für eine homöopathische Behandlung dann als Grundlage dienen diese werden dann repetorisiert und daraus entsteht die Behandlung.

Therapie für Tiere: Tierhomöopathie
Die Homöopathie wurde vor ca. 200 Jahren von Samuel Hahnemann für die von ihm entwickelte Heilmethode erschaffen. Heute findet man den Begriff immer wieder missbarucht bei z.B. Futterzusatzmitteln, Salben, oder auch bei alt bekannten (bewährten) Hausmittel wird als Homöopahtie bezeichnet, darum möchten wir noch etwas genauer drauf eingehen.
Die Homöopathie beruht auf drei Hauptprinzipien:
Die Potenzen:
Für homöopthischen Mittel werden als Grundstoffe aus dem Mineral, Tier und Pflanzenreiches genommen, aber auch sogennante Nosoden (Krankheitsstoffe versch. Art) werden zur Herstellung verwendet. Die Ursubstanzen werden z.B. mit MIlchzucker in einem festgelegten Verhältnis wie z.B. 1:100 einer Verdünnung unterzogen und so dann auch bezeichnet. Bei Tropfen ist es natürlich Alkohol.
Z.B. D 1 = 9 Tropfen Alkohol und 1 Tropfen Urtinktur bei D2 sind es dann 9 Tropfen Alkohol und 1 Tropfen D1.
Je stäker das MIttel potenziert wird um so weniger enthält es vom Ausgangsstoff, aber um so stärker wirkt es.
D1= 9 Tropfen Alkohol und 1 Tropfen Urtinktur
D2= 9 Tropfen Alkohol und 1 Tropfen D1
C1= 99 Tropfen Alkohol und 1 Tropfen Urtinktur
C2= 99 Tropfen Alkohol und 1 Tropfen C1
Bei akuten Leiden sollte man D1 bis D6 verwenden, bei subakut und  subchronisch D7 bis D30 und bei chronischen Leiden über D30(hierzu aber auf jeden Fall Fachmann hinzuziehen)
Die Ähnlichtkeistregel:
Beispiel: geschnittene Zwiebel bewirkt, dass die Augen tränen und die Nase läuft, eingesetzt wird sie wenn die Augen tränen oder bei Schnupfen.
Die Arzneimittelüberprüfung:
Sehr starke Überprüfung von Patien und Umwelt. Bei Menschen oft im Selbstversuch(Versuche am gesunden Menschen), beim Tier viel durch Beobachtung und Übertragung von Erfahrungen beim Menschen.
Auch wird der Patient als Typ versucht einzuteilen und je nachdem wird dann dieses oder einanderes Mittel gegeben. Wichtig eben, man muss erfahren was das Mittel am gesunden Menschen bewirkt um dann nach der Ähnlichkeitsregel ansetzen zu können.

Ein weiterer Punkt ist oft, dass man hierbei ein wenig Geduld mitbringen muss und nicht gleich bei einmaliger Gabe eine Besserung feststellen kann. Auch die Denkweise muss geändert werden man sucht nicht ein Mittel gegen eine Krankheit sondern eines was dem Patienten und der Krankheit am ähnlichsten ist. Beim Schulmediziner wird das Symptom gesucht und er sieht als erstes die Krankheit und behandelt sie dann, das Umfeld und die Befindlichkeit wird meist nicht beachtet. Der Homöopaht sieht als erstes das Symptom bzw. alle Symptome des Patienten und behandelt dann dieses.

Ein Beispiel:
Nehmen wir eine akute Erkrankung z.B. des Atemapperates bei einem Tier.
Der Schulmediziner therapiert aufgrund des Lokalbefundes und je nach Schweregrad entscheidet er sich bei jedem Patienten mit den gleichen Untersuchungsergebnissen für z.B. Expektorantien, Bronchospasmolytika, Chemotherapeutika und/oder Glucocorticosteroide. Die Medikamente werden in der Regel schnell helfen - Behandler und Tierhalter sind zufrieden.
Sehr oft ist damit aber die Ursache nicht beseitigt und je nach dem wird immer wieder ein neues Symptom auftreten bis am Ende eine chronische Bronchitis das Ergebnis ist.

Im gleichen Fall der Homöopath, er geht ganz anders an den Fall heran und sieht den Patienten als Individum dass sich nicht mehr im Gleichgewicht befindet und deswegen Symptome zeigt. Ein Patient zweigt sich abweisend, fröstelnd, ängstlich der andere zeigt sich gereizt, durstig, erhitzt, ....  und wird dementsprechend ansetzen. Schon dieser kleine Einblick zeigt, dass man dieses Krankheitsbild ganz unterschiedlich behandeln und muss daher den Zustand seines Patienten in seiner Gesamtheit sehen und das Wesen des Patienten erkennen. Und dann kommt eine der oben genannten Regeln zum Einsatz:
 Mittelfindung nach der hahnemannschen Regel: "Similia similibus curantur"- Ähnliches soll durch Ähnliches geheilt werden!
D.h., wenn bei der Arzneimittelprüfung am gesunden Menschen ein Mittel eine bestimmte Art Husten hervorruft, dann wir dieses Mittel bei einem Patienten mit ähnlichem Husten eingesetzt. Die Krankheit wird nicht unterdrückt sondern es wird versucht den Erkrankten zu stärken und ihn wieder in sein Gleichgewicht zu bringen. Dies geht nur solange, wie noch genügend Lebenskraft/energie im Körper des Kranken ist.

Ein Homöopathisches Mittel allein kann noch keinen Erfolg bringen, der Homöopath und der Tierbesitzer müssen in der ganzheitlichen Sichtweise des Tieres und seiner Störungen zusammenarbeiten und mit gegenseitigem Vertrauen, Ausdauer und Mut arbeiten.
Der Homöopath  muss viel Zeit und Ruhe mitbringen und mit Einfühlungsvermögen, Überzeugungskraft mit dem Tierhalter zusammen arbeiten und auch in aller Offenheit und Ausdauer mit dem Halter erarbeiten was in der speziellen Situation und den Leiden gefordert ist.
Der Tierbesitzer muss bereit sein sein Tier zu beobachten, sich einfühlen in das Tier und dann versuchen zu erkennen und bewusst zu schauen was für Merkmale wichtig sein könnten und sich evtl verändert haben und das Gleichgewicht des Tieres stören. Auch die Darstellung der speziellen Erscheinungsbilder von Geist, Gemüt, Verhalten seines Tieres kann manchmal sehr schwierig sein und mehrere Besprechungen mit dem Homöopath in Anspruch nehmen.

Hierzu gehört dann auch die Bereitschaft sich den Alltag des Tieres bewusst  anzuschauen und die tiergerechte Haltung, Ernährung, Bewegung und Lebensqualität evtl zu verändern und damit sich auch einmal kritisch zu hinterfragen.

Daraus ergibt sich logischer Weise, dass man nicht einfach sagen kann, z.B. ein läufiger Hund hat Probleme und neigt zu Scheinschwangerschaft und sollte damit Pulsatilla bekommen, sondern wie äussern sich die Probleme, wie ist der Alltag, könnte hier evlt ein ganz anderes Mittel wie z.B. Ignatia geboten sein oder einfach vermehrte Bewegung gefragt sein.

Bei Tips von Laien raten wir daher sehr zur Vorsicht, denn auch hier kann viel mehr falsch als gut gemacht werden, nicht zu leichtfertig mit der Homöopathie umgehen.


Ich befinde mich noch ganz am Anfang und bin bestrebt zu lernen und mich auf unsere Tiere einzulassen.
Zur Zeit stehe ich nur unseren Tieren zur Verfügung und versuche beratend anderen Haltern zur Seite zu stehen. Eines ist aber sicher, sollte ich zu Rate gezogen werden, dann muss immer auch die Bereitschaft da sein, sich aufeinander einzulassen, Besuche und Gespräche gehören ebenso dazu, wie die gegenseitige Geduld den Prozess miteinander zu durchwandern.  Tips auf Zuruf wird es nicht geben und natürlich kann ich auch nur Empfehlungen aussprechen.

Mit der Zeit werde ich wohl mein Angebot noch etwas ausbauen. Gerne würde ich auch Tiere, welche mir nicht so bekannt sind, zu behandeln und Hilfe zu geben.


Inhalte meiner Fachausbildung:

1. Einführung in die Homöoopathie

  • Hahnemann und der Chinarindenversuch
  • Wirkungsprinzip und Anwendungsmöglichkeiten
  • Die Herstellung einer homöopathischen Arznei (Erzeugung der Ursubstanz und Dynamisierung)
  • Die verschiedenen Arten der Potenzierung und die Wahl der richtigen Potenz
  • Arzneimittelprüfung - Erhebung des individuellen Krankenbildes Ähnlichkeitsregel "similia similibus curantur"
  • Die Fallaufnahme und die Wertung der Symptome, Tierspezifische Besonderheiten
  • Arzneimittellehren und Repertorien: Wie arbeite ich damit? Sind Veterinärrepertorien sinnvoll und kann ein Tierheilpraktiker vom Menschen auf das Tier schließen?
  • Die Verlaufsbeurteilung

2. Klassische Homöopathie

  • Das Krankheitsbild Hahnemanns
  • Die leidende Lebenskraft als Ursache der Erkrankung
  • Was ist eine chronische Krankheit?
  • Die Miasmen (Psora, Sykosis, Syphilis), Miasmische Belastungen bei Haus- und Nutztieren
  • Arzneimittellehre: der Kern und die Seele einer homöopathischen Arznei
  • Arzneien aus Pflanzen, Metallen, Tieren, Säuren, Mineralien, Gasen

3. Ausführliche Darstellung folgender Arzneimittelbilder

  • Die drei "brennenden" Mittel
  • Die drei Frauenmittel
  • Die wesentlichen Calciummittel
  • Die "reizbaren" Mittel
  • Die antimiasmatischen Mittel
  • Die Mittel der "Verrückten"
  • Die ernsthaften Mittel
  • Nosoden

4. Klinische Homöopathie - häufige Krankheitsbilder und die bewährten Indikationenr

  • Erkrankungen des Bewegungsapparates
  • Erkrankungen des Verdauungstraktes
  • Verletzungen
  • Infektionskrankheiten
  • Erkrankungen des Respirationstraktes
  • Verhaltenssymptome
  • Herz- und Kreislauferkrankungen
  • Geriatrie
  • Die homöopathische Haus- und Stallapotheke
  • Reiseapotheke

5. Praxis in der Fortbildung

  • Resonante Verreibungen
  • Regelmäßige Repertorisation


Im Februar 2012 habe ich eine Tierheilpraktiker-Klasse besucht, die ihre Homöopathieschulung hatten und nur wenn sie sich für den Homöopahten entscheiden, noch mehr zu dieser Thematik hören werden. Sie lernen alle möglichen Therapieformen kennen und müssen, die für sie passende finden, wie z.B. Akupunktur, Lichttherapie, oder eben auch die Homöopahtie.


Ein Warnung möchte ich noch aussprechen, nach mehrmaligen Problemen würde ich keinem raten bei der ShopApotheke bzw. EuropaApotheke im Internet zu bestellen, Service ist mehr als mangelhaft!
Es gibt versch. Anbieter, wenn sie Fragen dazu haben einfach bei uns melden, wir vermitteln gerne weiter.

Wer mehr dazu erfahren will, es ist hierfür eine neue HP entstanden:
Tierhomöopathie


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Leider gibt es zu viele Leute, die mit dem Eigentum anderen so umgehen als ob es ihres wäre. Danke für das Verständnis