Update
Mai 2017

Gesundheit:

Der Havaneser ist eine Zwerghundrasse, die noch sehr robust und nicht anfällig für Krankheiten ist. Dies heisst aber nicht, dass er nicht krank werden kann und auch an der Halter steht in der Verantwortung, seine TIere so zu halten, dass sie gesund bleiben.
Hierzu gehört die Pflege des Hundes genauso dazu, wie die Impfungen und die Gesundheitschecks seitens eines Tierarztes.
Natürlich auch ein hochwertiges Futter, welches die Bedürfnisse des Hundes abdeckt und genügend Bewegung und Beschäftigung mit dem Hund.
Der Havi ist ein liebenswerter Geselle, helfen wir mit, dass es ihm bei uns so gut möglich geht und wir so miteinander eine schöne gemeinsame Zeit erleben dürfen. Dies fängt bei der Auswahl der Elterntiere (Mutterhündin wie auch Deckrüde) an und ist sicher täglich ein Punkt dem Aufmerksamkeit gewidment werden muss.
Wir haben hier noch einigen Unterseiten zum Thema Gesundheit:
Homöopathie und Tierhomöopathin, versch. Krankheiten, Darmerkrankung und Möhrensuppe, Würmer , Zahngesundheit und werden diese Seiten bei Bedarf ergänzen.
Wir füttern als Trockenfutter Futtershuttle und Platinum, hierbei je nach Bedarf der Tiere, dies steht für unsere Hunde immer bereit. Einmal am Tag gibt es dann die Hauptmahlzeit diese kann ganz unterschiedlich aussehen. Meist zwischen 15 und 17.00h.
Hier bekommen unsere Hunde Nassfutter oder auch selber gekochtes. Da sie Feinschmecker sind, füttern wir nur ausgewähltes, was wir auch gut vertreten können. Oft fressen sie diese eine Portion am Tag und sind damit zufrieden. Ca. ein bis zweimal die Woche ist auch noch rohes Fleisch dabei(bitte nie rohes Schweinefleisch verfüttern.)
Bei Nassfutter, sind wir immer wieder Wechseln unterworfen, da unsere Feinschmecker, die Futtersorten anfangs sehr mögen aber dann wieder sehr mäkelig sind. Zur Zeit füttern wir Nassfutter von Futtershuttle, es war aber auch schon Hundewurst von Panys(diese gibt es jetzt meist noch eimal die Woche, aber nicht alle Sorten werden von unserer Bande genommen.), Rinti Dosen, .... Nicht was wir gut finden sondern was den Hunden schmeckt wird angeboten. Klar, schädliches wie Sachen vom menschl. Esstisch, Abfälle usw. natürlich nicht. Einige angebotene Sorten wurden gar nicht genommen
Futter sollte abwechslungsreich gestaltet sein und nicht zuviel Getreide enthalten. Mittlerweile gibt es sehr viele HPs zu Futter, daher wollen wir hier nicht weiter darauf eingehen, wichtig, was man fütter, das muss für passen für Tier und Mensch. 

Leider gibt es auch Krankheiten, die vor unseren vierbeinigen Freunden nicht Halt machen. Wir behandeln sehr viel auf dem homöopathischen Weg und haben damit bisher immer sehr viel in den Anfängen auffangen können. Durch die Ausbildung zum Tierhomöopathen gehen wir diesen Weg immer intensiver und sind fasziniert über die Möglichkeiten.

Weil man immer wieder von PL oder PRA liest und hört, möchten wir hier im Speziellen darauf aufmerksam machen.

Einige Krankheiten, die die Rasse betreffen haben wir unter unserer Rassebeschreibung schon erwähnt.

Ein weiterer Hinweis, worauf man bes. bei Kleinhunden wie z.B. alle Bichonarten achten muss ist das Gebiss.
Sie haben verhältnism. große Zähne für ein kleines Maul, was immer wieder zu Problemen führen kann. Zahnstein, Gebissfehlstellungen usw. gehören hier auch leider dazu und sollten regelm behandelt werden soweit möglich.

Generalisierte Progressive Retina Atrophie (PRA)
(gPRA, ein fortschreitendes Absterben der gesamten Netzhaut des Auges)

Die generalisierte Progressive Retina Atrophie ist eine vererbte Augenerkrankung beim Hund. Es handelt sich um eine Erkrankung der Netzhaut (Retina).
Das fortschreitende Absterben der gesamten Netzhaut des Auges führt im Endstadium immer zur Erblindung.

                                                 Die PRA ist weder behandelbar noch heilbar!

Die Krankheitssymptome sind im Anfangsstadium der Erkrankung Nachtblindheit und der Verlust der Anpassung des Sehvermögens an das Dämmerungslicht.
Später zeigen sich Seheinschränkungen auch bei Tageslicht. Der Hund zeigt ein unsicheres Verhalten in der normalen Umwelt. In diesem Stadium der Erkrankung kommt es zur Erweiterung der Pupillen, oftmals verändert sich die Augenlinse Sie wird trüb und undurchsichtig.
Der Beginn der Erblindung ist unterschiedlich. Schon im frühen Welpenalter kann die PRA auftreten, meistens jedoch zwischen dem 3. und 7. Lebensjahr.
(Dies ist von Rasse zu Rasse unterschiedlich)

Diagnostiziert wird die PRA durch eine augenärztliche Untersuchung. Der Tierarzt erweitert dem Hund mit Augentropfen die Pupillen. Mit Hilfe der Ophthalmoskopie (Augenspiegeluntersuchung) kann die Netzhaut untersucht werden.
Zeigen sich bei verschiedenen Formen der PRA (rassebedingt) z.B. folgende ophthalmologischen Veränderungen (verminderte Durchmesser und Verzweigungen der retinalen Blutgefässe, Schrumpfung des sichtbaren Bereichs des optischen Nervs, das ist die nervöse Verbindung der Netzhaut zum Gehirn), so ist dies ein sicheres Zeichen, dass in absehbarer Zeit die Sehkraft des Hundes verloren geht. Diese augenärztliche Untersuchung sollte durch Spezialisten durchgeführt werden. Mehr Informationen zu Spezialisten finden Sie hier:
                                                                         www.dok-vet.de

Patellaluxation (PL)

Patella heißt Kniescheibe und Luxation ist die Beweglichkeit (das Herausspringen) der Kniescheibe, durch produzierte Manipulation oder Verselbständigung. Man unterscheidet zwischen angeborener und der traumatisch bedingten Luxation (z.B. als Unfallfolge). . Die Patellaluxation (PL), bzw. die Verlagerung der Kniescheibe, die  hauptsächlich Klein- und Zwerghunde jeder Rasse und Hunde mit steiler Hinterhand betrifft, ist ein erblicher Defekt. . Die Kniescheibe ist bei den betroffenen Hunden luxierbar, d.h. sie verbleibt nicht am vorgesehen Platz, sondern verlagert sich durch leichten Druck oder ganz von selbst nach außen oder innen (lateral/medial). Dieser Zustand kann vorübergehend oder dauerhaft auftreten, manchmal Lahmheit und Schmerzen verursachen, meist aber nicht, und oft sogar symptomlos bleiben. Röntgenaufnahmen des Kniegelenkes sind zur Diagnose und Gradeinteilung nicht geeignet, sie sollten aber angefertigt werden, wenn eine Operation in Erwägung gezogen wird, um die richtige Operationsmethode festzulegen.
Die Untersuchung erfolgt in Ruhe und Bewegung und wird durch geschulte Tierärzte durch Tastbefund ohne Narkosemittel durchgeführt.

Die Beurteilung erfolgt in vier Luxationsstufen:

PL 0 =  keine Luxation feststellbar

PL 1 =  In Beuge- und Streckhaltung kann die Kniescheibe durch Druck von medial/lateral (Mitte/Außen) luxiert werden, d. h. die Kniescheibe kann durch Druck verschoben werden. Diese Form hat selten gesundheitliche Auswirkungen auf den Hund

PL 2 =  Die Patella kann durch Fingerdruck von Medial/lateral oder durch Strecken des Knies selbst luxiert werden, d. h. die Patella bleibt in der verschobenen Stellung und kann durch Druck oder aktives Beugen und Strecken zurückspringen. Diese Hunde könne gelegentliche Lahmheit bis zur hochgradigen Lahmheit aufweisen

PL 3 =  Die Patella ist schon luxiert. Sie kann durch Druck zwischen die Rollkämme gebracht werden. Vielfach zeigen die Hunde eine mehr oder weniger starke permanente Lahmheit

PL 4 =  Die Patella ist permanent luxiert. Eine Reposition (Rücklagerung) ist nicht mehr möglich. Die Hunde haben eine permanente Lahmheit
.

Dr. Ralph Rückert und sein Blog:
Kastration   und Fortsetzung Kastration
Impfung

sind nur ein paar Themen die ich empfehlen möchte, aber schauen sie doch selber dort vorbei und suchen sie ob es noch weitere interessante Themen für sie gibt. Bloglink
Anmerkung, lesen sie die Artikel mit Bedacht und wählen sie das aus was passt, denn auch wir stehen nicht hinter allen Veröffentlichungen, aber es ist ja auch die Sichtweise eines einzelnen, .... nicht jeder kann immer bei allem zustimmen, das ist ganz normal. Viele Ansätze halten wir aber für sehr gut.
Dr. Rückert selbst leht die Homöooathie als Humbuk ab, klar dass wir hier eine ganz andere Meinung dazu haben und zwar eine die wir immer wieder erleben dürfen und auch hier ist der Satz gültig, WER HEILT HAT RECHT...egal wieviel Gegenwind die Homöopathie bekommt.... wobei warum muss man sich so gegen sie stellen... sie fast schon bekämpfen, wenn sie doch absolut wirkungslos ist? Diese Frage stelle ich mir immer wieder, denn was nichts ist und nichts wirkt das läuft sich selber aus und verschwindet wieder.... warum also dagegen angehen?


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Leider gibt es zu viele Leute, die mit dem Eigentum anderen so umgehen als ob es ihres wäre. Danke für das Verständnis