Update
Mai 2017


Hundenahrung


Dieses Thema ist sehr vielschichtig und wird überall sehr kontrovers diskutiert.
In einem sind sich (vermutlich) alle einig. Der Hund ist ein Raubtier, stammt vom Wolf usw. ab und ist damit ein Fleischfresser.
Sein Körper, seine Verdauung ist also auf die Verwertung von seinen Beutetieren, also auf Fleisch ausgerichtet.  Über die Beutetiere deckt der Wolf seinen ganzen Nährstoffbedarf ab.
Wir haben jetzt ja alle keine Wölfe mehr, auch hat sich durch die Domestizierung einiges geändert, z.B. kann Getreide vom heutigen Haushund besser verdaut werden was beim Wolf nicht der Fall war. In der Anpassung an die stärkereiche Nahrung der Menschen hat der Hund 10 Gene mehr als der Wolf für die Stärkeverdauung.
Wichtig ist auch zu bedenken, dass der Wolf so gut wie alles von seinem Beutetier für sich verwertet hat.
Also alle Arten vom Fleisch, Innereien, Fett, Bindegewebe, Knorpel gelegentlich Sehnen und viel Muskelfleisch einfach alles, was halt so zu einem Beutetier dazu gehört. Nicht gefressen werden meist das Fell (bzw. wenig zur Magen und Darmreinigung) und der Magen ( auch nicht der Pansen bes. bei großen Beutetieren) bzw. zumindest nicht viel davon.
Die Knochen werden meist auch nicht gefressen sondern abgenagt und zur Zahnreinigung benutzt.
Was man sich dabei merken muss, er nimmt nie nur eine Art vom Fleisch wie z.B. Innereien auf sondern ein Gemisch dessen was er vom Beutetier abbekommt, je nach Rangstellung.
Fleisch wird frisch und als Aas aufgenommen. Das Aas, welches meist vergroen war, liefert dem Wolf wichtige Kleinlebewesen und Bakterien, die er für eine gesunde Darmflora benötigt.  Hat er das nicht kann es schnell zu Erkranungen oder Mangelerscheinungen kommen.
Fast vergessen werden kann auf dem Speiseplan des Wolfes Obst, Gemüse oder Getreide.
Obst oft noch wenn es überreif und sehr süß ist, Getreide in Restinhalten der weinigen Teile des Mageninhaltes der Beutetiere, Gemüse ebenso, beides dann vor bzw. anverdaut.
Der Wolf frisst meist nicht mehr als einmal am Tag, wie es eben die Futtersituation hergibt.
Die benötigte Futtermenge kann je nach Tier unterschiedlich sein weil seine persönliche Lebensituation, seine Art der Haltung, sein Alter, wie viel er bewegt wird usw. Auch das Geschlecht, das Klima in dem das Tier lebt hat einen Einfluss auf die benötigte Futtermenge.
Schaut man sich nochmals ein Wolfsrudel an, kommt man auch auf die Fütterung von einer Mahlzeit am Tag ( wenn überhaupt, da nicht täglich ein Beutetier geschlagen wurde). Dies gilt für erwachsene Tiere
Bei Welpen sieht das anders aus. Bis ca. 4 Monate sollten sie täglich drei bis vier mal Futter angeboten bekommen, das wird dann reduziert auf drei ab ca. siebtem Lebensmonat reicht dann eine Futtergabe und der beim einjährigen Hund gibt es dann noch eine Mahlzeit.
Da beim Wolf auch nicht täglich um 15.00h ein Futtertier vorbei kommt ist eine feste Futterzeit nicht anzuraten. Wir füttern immer nachmittags ca. zwischen 14 und 17 Uhr, aber auch nur weil das in unseren Tagesablauf gut passt und wir auch Hunde haben die morgens nichts nehmen. Ich kenne aber auch Hunde die morgens fressen weil sie sonst Galle spucken müssen und sich unwohl fühlen, dass muss einfach auf die jeweilige Situation angepasst werden.
Wichtig ist aber, der Hund hat einen anderen Magen und verdaut anders als wir Menschen, deswegen ist eine mehrmalige Fütterung am Tage mit kleinen Mahlzeiten nicht so anzuraten. Man füttert den Hund praktisch hungrig... da er nie ganz satt ist, lieber sechs Tage die Woche etwas mehr füttern und ein Tag gar nicht, so wird von immer mehr fachkundigen Tierärzten geraten. Aber nochmals, jeder Halter ist für das verantwortlich, was er macht und tut.

Soweit jetzt mal zur Futteraufnahme beim Wolf. Wir halten aber keine Wölfe sondern Hunde, in unserem speziellen Fall Havaneser.
Havaneser sind bekannt eher mäkeliger Fresser als Futterinhalierer wie z.B. Möpse zu sein.

Welpenfutter
Ein Wort noch zu speziellem Welpenfutter, welches die Futtermittelindustrie stark bewirbt und vertreibt.
Weniger ist mehr kann ich da nur schreiben. Warum?
Überschüssige Energie wird nicht in Fett umgewandelt sondern in ein schnelleres Wachstum gesteckt. Dies kann fatale Folgen haben. Daher bitte einfach normal füttern. Ab und an mal ein Joghurt, Quark,.... das ist besser als dieses stark angereicherte Futter der Industrie.
Überhaupt, schauen wir uns doch mal um, da gibt es das Futter für den aktiven Hund, die Schlaftablette, den jungen Hund, den Welpen, den alten Hund, den stark belasteten Hund, den Hund der die und die Pülverchen und Kräuterchen braucht...... Brauchen unsere Vierbeiner das wirklich?
Müsste es dann nicht auch Fertignahrung für Menschen in alle möglichen Lebenslagen anbieten, Kartoffelbrei für die werdende Mutti, für die Omi, für den stark arbeitenden Mann, für den Manager mit extra Pülverchen für die Konzentration, die Heranwachsenden....... hat das wirklich Sinn?
Manchmal frage ich mich auch, wenn so Futterexpertern, oft selbsternannt, weil viel irgendwo gelesen, also wenn sie das 100% perfekte Futter haben und anpreisen.....selber aber von Aldipizza und Burgern leben..... wohin führt uns das noch alles, sind wir unfähig den klaren Menschenverstand einzusetzen und selber eine Meinung zu entwickeln.
Es zählt die Aussage des oder jenes Futtermittellieferanten mehr als der klare Menschenverstand....
Ob die, die am Hundefutter egal in welcher Form verdienen, wirklich die richtigen Ratgeber sind.
Oder die, die durch Ängste geschürt, nur noch das glauben was solche Leute schreiben?
Aus meiner Sicht nicht.

Welches Futter soll man denn nun füttern?
Diese Frage bekommen wir oft gestellt aber so einfach ist das nicht zu beantworten.
Schaut man sich um findet man viele Arten der Fütterungsmöglichkeiten, welche ist nun bedarfsgerecht für den Hund?

Handelsübliches Trockenfutter (bedarfsgerecht wenn auf der Deklaration steht Alleinfutter)
Nassfutter(Dosenfutter) der versch. Anbieter (bedarfsgerecht wenn auf der Deklaration steht Alleinfutter)
Klassisches BARF(Biologisch Artgerechte RohFütterung)selber hergestellt (nur bei Rationsberechnung bedarfsgerecht)
BARF Komponentenfütterung ( abgespeckte Form vom klassischen BARF)
selbst gekochtes Futter speziell für den Hund  (nur bei Rationsberechnung bedarfsgerecht)
Fertigbarf( Gewolft oder auch nicht, bedarfsgerecht wenn auf der Deklaration steht Alleinfutter)
verschiedene Mischformen der oben vorgestellten Möglichkeiten
eine weitere Form der Rohfütterung ist die Verfütterung von ges. Futtertieren wie z.B. Hase oder Schaf,....
 sogar ganz vegetarisch gehaltene Hunde gibt es
......

Der jeweilige Halter muss für sich und sein Tier entscheiden welche Möglichkeit für sie die Beste ist. Wir wollen hier keine Wertung abgeben.
Hierbei kommt es dann auf die Auswahl von wirklich gutem Futter an und dann kann man sicher sein, dass der Hund mit allem versorgt ist was er braucht.

Die Futtermittelindustrie und schlaue Halter finden mit der Zeit sicher noch viele Möglichkeiten einen Hund satt zu bekommen. Ob sie immer gut sind sei mal dahin gestellt. Auf alle Fälle können wir sagen, die Fütterung schlechthin gib es nicht. Es gibt oft einige Punkte die gut sind andere sind mit ? zu versehen wieder andere kann man als schlecht einstufen und das bei allen Futterarten. Davon bin ich überzeugt.

Viele Futtermittel werben mit vom Tierarzt empfohlen, vom Tierheilpraktiker geprüft, viel Anteile frisches Fleisch und was schlaue Werbemenschen sich alles ausdenken können.
Aus meiner Sicht finde ich es schade, dass sich THPs und auch Tierärzte zu Futtermittelverkäufern degradieren lassen. Aber klar, man kann die Kasse damit aufbessern.

BARF ist für viele Halter eine Alternative zum Fertigfutter, da sie von Futtermittelskandalen in der Vergangenheit keinem Hersteller mehr vertrauen können.
Was dem einen Hund bekommt und schmeckt muss dem anderen gar nicht bekommen oder er dreht sich gleich weg. Auch können versch. Lebenssituationen dazu führen dass Vorlieben sich ändern.
Ich möchte keine Fütterungsart in den Himmel haltern oder verurteilen. In vielen sehe ich Vor und auch Nachteile, sei es in der Handhabung, der sicheren Gabe aller notwendigen Stoffe in einem richtigen Verhältnis usw.

Da es für alle Arten Pro und Contra gibt, habe ich versucht die wichtigsten Punkte kurz aufzulisten
Trockenfutter:
Pro
sollte bei gutem Trockenfutter bedarfsgerecht sein ( Deklaration Alleinfutter) daher kann man weniger falsch machen.
es ist in der Handhabung einfacher. Sei es im Alltag oder auch in Urlaubszeiten, wer kann schon immer rohe Fleisch mitnehmen und auch noch alles genau auf den Bedarf des Hundes abgestimmt. Je nachdem auch etwas billiger.
Contra
Selbst gemachtes Futter kann man besser an den aktuellen Bedarf des Hundes anpassen
die Herstellung ist so, dass viel kaputt geht (totgekocht)und dann wieder künstlich zugesetzt wird.
gutes Trockenfutter ist oft schwer zu finden und ob es der Hund dann auch frisst ist wieder eine andere Sache.
oft ist viel Getreide, Zucker usw. drin enthalten was einfach nicht gut ist.

BARF( alle möglichen Arten davon) (genauer gehen wir hierauf noch auf unserer BARF seite ein.
Pro:
auf die Bedürfnisse der Haustiere abstimmbar und kann dem Bedarf immer wieder angepasst werden
es kommt der natürlichen Nahrung näher als z.B. das Trockenfutter.
die Akzeptanz von Hundeseite aus ist oft größer
künstliche Zusätze, Getreide, Konservierungsstoffe fallen weg.
Contra
die bedarfsgerechte Zusammenstellung ist nicht einfach
nicht messbare Schwankungen da auch z.B. das Futterfleisch Schwankungen unterliegt
Kosten für Lagerung sind hoch. Eigene Gefriertruhe für die BARFRationen, dazu noch die Stromkosten.
die Möglichkeit der Fehler und dadurch Unter oder Überversorgung ist groß.
für unterwegs oft sehr schwer zu realisieren.
Belastungen des rohen Fleisches durch Parasiten, Viren und Bakterien ist oft eine Gefahr für die Gesundheit des Tieres und der menschlichen Mitbewohner.
rohes Gemüse/Obst, auch wenn es kleingeschnitten ist kann der Hund nicht erschließen.

Nassfutter ( Dose)
Pro
einfache Handhabung
am Bedarf des Hundes ausgerichtet ( Deklaration Alleinfutter)
kann gut mitgenommen werden
kann man ohne große Vorkenntnisse und Fehler füttern
bei guten Herstellern ist die Zusammensetzung immer gleich
Belastungen von rohem Fleisch fallen weg.
Contra
gutes Nassfutter ist nicht so leicht zu finden.
oft ist viel Getreide, Zucker(Melasse) und sonstige Zusätze wie auch Konservierungsmittel drin, die nicht gut sind.
wird totgekocht und künstliche Zusätze werden beigemengt ( gibt aber auch Futter, wo das nicht so ist
minderwertiges Fleisch und Abfälle können gut kaschiert werden

Selbst gekochtes Futter
Pro:
kann auf das einzelne Tier abgestimmt werden . Bedarfsgerecht.
alle Vorteile von BARF ohne die Nachteile vom rohem Futter.
die Akzeptanz der Hunde ist oft gut.
man weiß was drin ist.
Beigaben von gekochtem Gemüse kommen dem anverdauten Mageninhalt der Futtertiere näher und können besser erschlossen und verwertet werden.

Contra:
nicht immer leicht für unterwegs möglich.
bedarfsgerechte Fütterung ist nicht immer einfach, Mangel und Überversorgung
Lagerung meist mit Mehrkosten
zeitlicher Aufwand ist höher

Vegetarische Hundenahrung führe ich nicht weiter aus, da sie aus unserer SIcht komplett an den Bedürfnissen vom Hund vorbei geht. Bei der Mischform vereinigt sich vieles der positiven Punkte und die negativen gleichen sich oft auch gegenseitig aus, daher ist sie mir bis heute die liebste.
Wir finden jeder muss seinen Weg finden und dann auch gehen, alles hat seine guten und schlechten Punkte.

Wir selber füttern die oben aufgeführte Mischform. D.h. einmal am Tag die Hauptmahlzeit für unsere Havaneser mit ca. 100 bis 200 gr. Dazu kommen dann Leckerchen wie z.B. getrocknetes Fleisch, selbstgemachte Hundekekse,......
Daneben bieten wir immer Trockenfutter an, dass bei Bedarf der einzelnen Tiere genommen werden kann, aber meist nicht benötigt wird.
Die Hauptmahlzeit kann rohes Rindfleisch(frisch nicht eingefroren), Dosenfutter, selber gekochtes usw. sein, wichtig ist uns die Abwechslung, denn wer mag schon jeden Tag Schweinebraten oder nur Salat zu sich nehmen.
Hundevorlieben wie z.B. rohe Möhren werden natürlich auch beachtet.
Die Futtersorten wechseln immer wieder mal, zur Zeit füttern wir Dosen der Firma FutterShuttle und Panys Hundewürste. Wir haben aber auch schon von Rinti die Dosen gefüttert. Da unsere Hunde doch immer wieder mal die eine oder andere Sorte nicht mehr mögen hatten wir gewechselt. Was bisher immer ganz gut ankam waren die Panyswürste, meist die ohne Gemüse und Fisch, die fressen sie besser.
Trockenfutter ist entweder von der Firma Bento Kronen, Futtershuttle oder auch Platinum ( Lamm mit Reis).
Von Panys hatten wir auch schon Trockenfutter, was wiederum nicht immer gerne genommen wird. Platinum ist meist so, dass sie es wie Leckerchen abends aus der Hand bekommen.
Wie man merken kann, nur eine Futterempfehlung geben wir nicht.
Die Nahrung ändert sich auch, wenn wir z.B. trächtige Hündinnen haben, die vieles nicht fressen wollen.

Dazu geben wir oft wenige Tropfen Lachsöl aus Norwegen, ab und an Karottenpulver je nach Darmzustand des Tieres und haben bisher immer gute Erfahrungen gemacht. Ab und an bekommen sie auch Kokosflocken, weil sie für die Darmreinigung gut sind und von Würmern nicht gemocht werden. Sowas heisst man dann auch wurmwidriges füttern....


Wie immer wieder berichtet wird, haben schon einige Halter Plastik oder Metallteile in Fertigfutter/Fertigbarf gefunden, dabei werden auch fast alle Hersteller benannt. Man sollte sich einfach das Futter anschauen ob alles ok ist.
Schlimm finden wir dass es sehr oft dogmatische Anhänger z.B. von BARF gibt, die Halter, die anderes füttern fast schon an die Wand stellen und die Gefahren von reiner BARF Fütterung nicht mal in Erwägung ziehen sondern einfach einem Trend folgen.


Woran mache ich unsere guten Erfahrungen fest? Was ist also ein gesund ernährter Hund?

Ernährungszustand unserer Tiere ist ok (Rippentest), Gewicht wird gehalten.
der Output, also Beschaffenheit, Menge(1-3 mal am Tag), Geruch ,....
Gesundheitszustand unserer Tiere
Fell und Haut unserer Tiere sind ok, weder matt noch schuppig, fettig oder gerötet, nicht trocken oder gereizt.
durch den Hautfaltentest nachweisbar kein Flüssigkeitsmangel
unsere Tiere sind aktiv, lebensfroh, nicht nervös oder hibbelig
der Blick ist klar

Eine einseitige Empfehlung für nur eine Art der Futteraufnahme egal welcher Art werden sie bei uns nicht bekommen.

Was braucht ein Hund wirklich um gesund zu bleiben ? Dabei ist die Art der Fütterung jetzt mal total zweitranging.
Wasser
Protein, Kohlenhydrate, Fett (essentielle Fettsäuren), Rohfaser
Mineralstoffe (CA, P, NA, K,...)
Vitamine (A, D, E, ...)
Spurenelemente (Cu, Zn, FE,....)
manche Hunde benötigen dazu noch Taurin
Das alles braucht der Hund nicht nur, sondern es muss auch noch im richtigen Verhältnis gegeben werden, vergleichbar mit dem Bedarf des Menschen)
Bedarf pro Tag bei Mensch und Hund mit ca. 60 kg Körpergewicht im adulten Stadium
                         Mensch                   Hund
Eiweiß                   48 gr                        118 gr
CA                       1000mg                  2800 mg
P                            700 mg                  2100mg
NA                         550mg                    560 mg
K                          2000mg                 2800 mg
Mg                           325mg                   420 mg
Je nach Lebensalter, Hunderasse, Verwendung benötigt der Hund einen angepassten Bedarf. ein Welpe z.B. mit ca 45 kg Endgewicht wiegt im Durchschnitt mit 3 Monaten 15 kg und hat einen Calciumbedarf von 8100 mg und einen Phosphorbedarf von 6500mg.


Was muss man aber noch beachten?

Schädliches für den Hund:

 Schokolade mit einem hohen Theobrominanteil, meist hoher Kakaoanteil wie bei dunkler Schokolade, diese wirkt toxisch auf den Hund und hat schon zu Todesfällen geführt, gerade bei kleine Hunderassen schneller als bei großen.

 Knoblauch und Zwiebeln belasten oft die Verdauung und sollten wenig bis gar nicht gegeben werden.Es sind Vergiftungen durch diese bekannt geworden.

rohes Schweinefleisch( auch die Knochen) wegen dem Aujetzky-Virus der für den Hund immer tödlich verläuft
große Mengen an Salz und scharfe Gewürze. Betonung liegt auf große Mengen, denn z.B. Salz braucht der Hund für die Fleischverdauung. Ausnahme sind nierenkranke Hunde, die sollten so wenig Salz wie möglich bekommen. Gewürzte Speisen sollten nicht mehr als 20% der Hundenahrung ausmachen, sie können als Geschmacksträger auch manchen Hund anregen etwas zu sich zu nehmen und krubeln die Verdauung etwas an. Auch für Herzkranke Hunde ist Salz nicht gut da es zu Wassereinlagerungen führen kann.

große Mengen an Gemüse und Obst kann der Hund schlecht verdauen und belasten sein Verdauungssysthem unnötig, in kleinen Mengen wird es gut vertragen und gerne genommen. Manche Sorten sind dabei eher nicht zu verfüttern. Auch sollte man bedenken dass im Fleisch und Fisch eigentlich alles notwendige drin ist. Vergleiche z.B. die Eskimos, die so gut wie nie Gemüse zu sich nehmen und nicht Mangelernährt sind.
Möhren sind gut für den Magen und den Darm ... zuviel davon genossen wird der Zucker umgewandelt in Alkohol und die Tiere können leicht zu Leberschöden kommen.

Zucker und Süßigkeiten, da sie schlecht für die Verdauung und die Zähne sind.

nicht füttern sollte man rohe Kartoffeln, grüne Tomaten und Papirka, Aubergine, Avocado, Hülsenfrüche ( Bohnen, Erbsen, Linsen,.... wegen der Blähungen),

Katzenfutter, da es von der Zusammensetzung her nicht passt, z.B. zuviel an Protein und zu wenig an Kohlenhydraten.

Kuhmilch sollte man nicht geben wogegen gegorenes wie Hütten(Körner)käse, Joghur oder Quark ganz gut in der Ernährung sind.

Butter führt oft zu Verdauungsproblemen mit Durchfall und Erbrechen.

gekochte Knochen, da sie porös werden und splittern und im Rachenraum schon oft für schlimme Verletzungen gesorgt haben.

....
( Wird ergänzt wenn uns noch etwas dazu einfällt.)



Wie sollte ein gutes Hundefutter zusammengesetzt sein?

Egal was man füttert, man sollte sich Zeit nehmen und auf die Inhaltsstoffe einen Blick werfen.

Diese müssen auf dem Futter angegeben sein, sonst würde ich gleich die Finger davon lassen. Unklare Inhaltsangaben dürfen eigentlich bei uns gar nicht sein.
Meist wird von den am meisten vertretenen zu den weniger vertretenen aufgelistet was dann heisst, dass Z.B. nicht unbedingt Mais, Getreide, Gerste, Maismehl, Reis oder sonstige pflanzlichen Nebenerzeugnisse an erster Stelle bei der Auflistung, da sie meist nur für den Hersteller günstig sind und für die Tiere ein Füllstoff sind.
Der Getreideanteil kann auch unklar werden, wenn alles einzeln aufgeführt wird, da dadurch die einzelnen Bestandteile natürlich weniger werden in der Prozentzahl, die ja eigentlich die Gesamtheit der Pflanzlichen Stoffe zeigen soll.
Da diese oft Allergien beim Hund auslösen sollte man hier auf gute achten wie z.B. Reis, Hirse, Buchweizen, Amaranth, .....
Es sollte also an erster Stelle Fleisch stehen. Es sollte genau aufgelistet sein welches Fleisch.

Tierische Nebenerzeugnisse werden auch in der menschlichen Nahrung verwendet und sind ganz ok als Zugaben, wenn sie in Lebensmittelqualität sind. Also keine Schlachtabfälle usw. und wieder klar deklariert sind.

Fett und Öl sollte genau aufgeführt sein. Gute Öle sind Sonnenblumen-, Lachs-, Distelöl,....
Was nicht in ein Hundefutter gehört ist Zucker/Melasse ( auch nicht in Leckerchen), Farb-, Konservierungs- und Aromastoffe. Keine Appetitanreger und Lockstoffe, die oft Allergien auslösen.
Ebenso gehören Tierkörpermehl, Bäckerei- und Molkereierzeugnisse nicht in ein gutes Hundefutter, da sie oft nur belasten und ebenfalls wieder Allergien auslösen können.

Enthalten sein kann auch hochwertiges Gemüse und Obst, was aber wieder genau aufgelistet gehört.

Auf was man auch sehr achten sollte ist ein ausgewogenes Calcium Phosphor Verhältnis.
Beim erwachsenen Hund ist ein gutes Verhältnis 1,2 zu 1 und beim Welpen von 1,5 zu 1
Generell rate ich von speziellem Welpenfutter ab, es regt meist zu überm. Wachstum an was dann oft bei großen Hunderassen zu bleibenden Schäden führen kann. Aber auch die Kleinhunderassen brauchen das von der Futtermittelindustrie beworbene Welpenfutter nicht wirklich.



Leckerchen sollten auch möglichst unbelastend für den Hund sein.
Hier kann man Knabbereien wie getrocknetes Fleisch, Sehnen, Pansen, Lunge usw. empfehlen.
Wie beim Futter sollte man auf die Zusammensetzung achten und was im Futter nicht gut ist, ist natürlich auch bei den Leckerchen nicht gut.



Hinweis :
Wir haben 2013 einen Vortrag zu BARF Pro und Contra gehört.
Näheres dazu siehe auf unserer BARF seite


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