Update
Oktober 2016

Dem Bauplan des Lebens auf der Spur!

Die  DNA befindet sich in allen Zellen von Lebewesen. Egal ob Mensch ob Tier,  jeder ist einzigartig und kann daher als genetischer Fingerabdruck zu 100% die Identität des Lebewesens nachweisen.
Mit diesem DNA Profil des Labores kann die Abstammung des Hundes vom Halter bestimmt werden. DIe DNA ist mit dem Fachausdruck Desoxyribonucleinsäure und ist eine lange chemische Verbindung (Molekül). Die bestimmte Reihenfolge von sich wiederholenden Basen (Adenin, Guanin, Cytosin und Thymin) legt das einzigartige Erbgut jedes Induviduums fest. Wie oft und wann jede einzelne Base, die immer eine Verbindung von Kohlen- Wasser-, und Stickstoff ist, vorkommt mach die Einzigartigkeit jedes Wesens aus und ist immer einzigartig. Zwei parallel laufende Stränge mit sich immer in gleichen Abständen gegenüberliegenden gleichen Basenpaaren bilden dann die DNA. Diese Stränge sind miteinander verbunden und sind wie eine Wendeltreppe verschlungen um weniger Platz zu benötigen, da sie in jedem mini Zellkern vorkommen.Die Chromosomen, deren Anzahl genau bei jedem Wesen feststeht, (Katzen 38, Hunde 39 und Menschen 46,...) sind immer kleine Portiönchen der DNA, die in jeder Zelle immer genau zweimal vorkommen. Hier gibt es nun dominante und rezessive, und je nachdem wird z.B. beim Hund dieses oder jenes Merkmal im Aussehen sichtbar.  Ausnahme sind die Eizellen und die Spermien  (Keimzellen) da sie miteinander verbunden dann eine neue Mischung, ein neues Lebewesen ergeben. Kodieren beide für die gleiche Eigenschaft ist alles klar man spricht von Reinerbigkeit, kodieren sie nicht dann ist der Hund mischerbig. Z.B. Langhaar und Kurzhaar, unser Gino trägt zweimal Langhaar und ist reinerbig, währen Chira einmal Kurzhaar und einmal Langhaar trägt (Kurzhaarträger genannt = KH träger), sie ist mischerbig und gibt dies auch so an die Welpen weiter. Da aber Langhaar dominant ist, wird es immer nur langhaarige Welpen geben wenn reinerbige Langhaarträger mit ihr verpaart werden. Die Welpen können dann reinerbig langhaarig oder mischerbig sein. Würde Chira mit einem KH Träger verpaart könnten reinerbig Kurzhaarhunde fallen und mischerbige Welpen wie auch reinerbig Langhaar. Bei Reinerbig Kurzhaar hätten wir dann Stockhaarhavaneser oder auch Kurzhaarhavaneser genannt.

Wir waren lange Zeit unterwegs das Labor zu finden und haben uns für LABOKlIN entschieden, da wir dort auch gleich die KH Träger Sache testen lassen konnten.

(Natürlich gibt es einige  Labore die solche DNA Profile anbieten. )

Diese zusätzliche Sicherheit geben wir ab dem D Wurf jedem Welpen in Abschrift der Mutter und Vater mit.(Welpen vom A-C Wurf können natürlich ebenso eine Abschrift haben) Wir wollen transparent sein für unsere Welpeninteressenten und auch mit der Entwicklung der Forschung mitgehen. Mit unserem Verein sind wir gerade noch in Verhandlungen, wie wir das in die AT eintragen lassen könnten.
Wir sind also ab jetzt eine DNA zertifizierte Zuchtstätte.
Für Würfe, bei denen Gino als Deckrüde aggiert, können wir ebenso diese Abschrift anbeiten, aber nur, wenn uns das dann von der Hündin gezeigt wird.

Ahnentafeln werden vom Züchter und dem Verein in Zusammenarbeit erstellt.
Dies geschieht indem der Züchter und gegebenenfalls der Deckrüdenhalter schriftlich dem Verein gegenüber bestätigen, dass Rüde und Hündin des Wurfes bestimmte Hunde sind.
Auf diese Versicherung hin werden dann die Papiere ausgestellt und werden z.B. als Grundlage für die Zucht genommen um z.B. Inzucht auszuschließen. Durch diesen Nachweis gehen wir nun einen Schritt weiter

Mit dem DNA Profil, geben wir einen zusätzlichen unverfälschlichen Nachweis über die Elterntiere der Welpen mit, da jeder Welpe einen mit den Unterlagen mitbekommt. Jeder kann dann innerhalb der nächsten zehn Jahr beim Labor den Auftrag geben und seinen Welpen testen lassen ob er wirklich ein Nachkomme unserer Hunde ist. Dazu genügt eine Probe des Hundes an das Labor zu schicken. (innerhalb der nächsten 10 Jahre ist das laut Laboklin möglich.)

Wir hoffen damit einen Beitrag zur Transparenz unserer Zucht zu geben.
Wir nehmen uns dies als Hilfe für einen Nachweis über die Ahnentafel hinaus.

Mit dem genetischen Fingerabdruck unserer Zuchthunde kann nachgewiesen werden ob unsere Hunde auch wirklich die Eltern der Welpen sind. Leider gab es in der Vergangenheit immer wieder einmal bei Züchter den Verdacht, dass die Papiere nicht stimmen und die angegebenen Eltern nicht wirklich die Eltern sind, solche Täuschungen sind mit diesem Profilen nicht mehr möglich und auch doppelte Deckungen durch einen weiteren Rüden könnten so aufgedeckt werden. Denn eine läufige Hündin kann von mehreren Rüden gedeckt werden und dann ist nicht wirklich nachweisbar wer denn nun der Vater des Wurfes ist, mit dem DNA Profil dann aber schon. Wir sind wohl für diese Welt zu ehrlich, denn als ich erfuhr wie viele Ahnentaflen, quer durch alle Vereine, nicht stimmen war ich wirklich geschockt. Egal ob VDH oder nicht, schwarze Schafe gibt es überall.

Immer mehr Vereine machen dies für ihre Züchter zur Pflicht, wir machen dies, weil es uns wichtig ist nachzuweisen, dass wir unsere Zucht mit Interesse am Tier und mit Klarheit und Ehrlichkeit betreiben.


Wie schon oben erwähnt, haben wir auch den Test für Kurzhaar in Auftrag gegeben.
Gino und Kiki sind keine Kurzhaarträger und geben das so mit auch nicht an evtl Welpen weiter. Sie können ohne Bedenken auch mit Kurzhaarträgern verpaart werden.
Ronja und Chira sind Träger des Kurzhaargenes und somit gehen wir nun die Verpflichtung ein, nur getestete Hunde, also welche die nachweislich keine KH Träger sind, zur Verpaarung zu nehmen um weiterhin Welpen zu haben die dem Standard entsprechen.
Die Kurzhaarigkeit gehört zur Entstehung der Rasse und man schätzt, dass ca. 60% aller Havaneser KH Träger sind, nur wird dies bisher noch sehr wenig getestet.


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Leider gibt es zu viele Leute, die mit dem Eigentum anderen so umgehen als ob es ihres wäre. Danke für das Verständnis